Hip Hop ist die Bezeichnung für die amerikanische Popkultur, die als Subkultur der afroamerikanischen und hispanischen Stadtbevölkerung in den achtziger Jahren entstand. Während der Anfangsjahre charakterisierten drei Phänomene die Hip Hop-Bewegung:HIP HOP
Geschichte Hip Hop allgemein Einige Gruppen Deutscher Hip Hop
Kennzeichnend
für ein Hip Hop-Stück sind ein mit einem Drum-Computer erzeugter
Beat, aus alten Soul-, Funk- oder Rock-Platten mit Hilfe des Sampling-Verfahrens
entliehene Musikzitate, der Sprachrhythmus der Rap und kurze, meist von
Frauenstimmen gesungene Gesangsphasen im Stil der Soulmusik. So wie der
Rap Ausdruck eines neuen afroamerikanischen Selbstbewusstseins ist, verstehen
sich viele Hip Hop-Formationen als politisch agitierendes Sprachrohr gegen
den weissen Rassismus des amerikanischen Alltags. Allen voran die Gruppe
Public Enemy, deren radikante Texte in den USA für Kontroversen uns
Zensur-Bemühungen sorgten. Andere so engagierte wie umstrittene Künstler
sind: Ice-T, Ice-Cube und Two Live Crew. Da Hip Hop einfach und billig
im Heimstudio zu produzieren ist, tauchen Stücke dieser Art in den
unterschiedlichsten Erscheinungen in den internationalen Hitparaden auf:
Kommerziell
glatt wie bei dem Millionenseller Hammer oder musikalisch abgeklärt
wie bei De Ia Soul oder Soul II Soul. Andere populäre Hip Hop-Künstler
sind Arrested Developement, Cypress Hill oder Coolio. Die stilistischen
Kriterien des Hip Hops sind heute zu einem Gemeingut für Popmusiker
aller Hauptfarben geworden.
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