Das Krabbische Kreutz

Die Spalte Körper beschreibt die Handlungen, die im jeweiligen Schritt auf der materiellen Ebene zu vollziehen sind.
Die Spalte Geist, gibt an was Du dabei aussprechen sollst. Es ist wichtig seine gesamte Geisteskraft auf das aussprechen dieser Formeln zu konzentrieren, je besser Dir das gelingt, um so stärker werden die Resultate sein, die Du damit erzielst. Du solltest zwar nicht schreien, aber wenn es irgendwie möglich ist, sprich die Formel laut und klar.
Idealerweise bringst Du Deinen gesamten körper in Resonanz mit den Klängen, versuche dazu eine möglichst tiefe Tonlage, langsam zu intonieren.
Wenn Du das Gefühl hast der Boden vibriert mit dem Klang Deiner Stimme mit, dann ist es perfekt.
Die Spalte Seele, verdeutlicht, was Du während des jeweiligen Schrittes visualisieren solltest. Natürlich kannst Du das individuell ergänzen oder auch modifizieren, wenn Deine Eindrücke dazu anders sind.
Wichtig: Es ist reine Gewöhnungssache, dieses Ritual auszuführen, und wenn Du noch keine Erfahrungen mit Magie besitzt, dann solltest Du zunächst nichts anderes an magischen Techniken erproben, denn es dauert erfahrungsgemäß einige Zeit bis man sich an das verändern der magischen Handlungsebene gewöhnt hat. Du kannst dieses Ritual täglich einmal verwenden, wenn Du aber merkst, daß plötzlich besorgniserregende Umstände in Deinem Leben die Oberhand zu gewinnen drohen, dann solltest Du erstmal eine Pause mit Deiner magischen Arbeit machen, und Deinem Geist erlauben sich wieder zu stabilisieren. Auch wenn Du am Anfang keine Wirkung verspüren solltest, (was gar nicht so selten ist) so ist die Wirkung dieses Rituales auf keinen Fall zu unterschätzen.
Viel Erfolg.

Erläuterung und Hintergründe des Rituales:
Dies ist ein überliefertes Ritual, dessen Wurzeln weit über das Christentum hinausgehen, vielmehr sind diese Muster vom Christentum übernommen oder modifiziert worden. Es symbolisiert die Einheit des Menschen, mit den 4 Elementen und hilft uns so, unserer eigenen Göttlichen Präsenz bewußt zu werden.
Es wird ausgeführt, um uns zu zentrieren und uns mit dem höheren Schöpferbewußtsein zu verbinden.
Ateh wurde häufig mit "Von Dir" und durch das Christentum als "Denn Dein" interpretiert, geht aber Wohl auf den Ägyptischen Sonnengott Aten zurück, welcher die Urform des jüdischen "Einen Gottes" wurde, und dann zu dem unaussprechlichen Namen erklärt wurde, dessen Bezeichnung später dann zu Jehowa oder auch Jahweh wurde und sich im hebräischen aus den Buchstaben Jod He Vau He zusammensetzt.
Da im hebräischen Alphabeth mit Ausnahme von Aleph keine Zeichen für Vokale gibt, bleibt es wohl im Dunkeln, wie denn nun die genaue Aussprache gewesen ist, allerdings spielt das wohl auch weniger eine Rolle, denn es geht Letztendlich um die gedankliche Vorstellung die man damit verbindet, und man möge mir die Blasphemie nachsehen, es könnte Genausogut "Bla, Bla" heißen.
Die Bezeichnung Ateh oder auch Aten taucht allerdings in der Bibel in leicht veränderter Gestalt auf, wo nämlich der Gott Israels sagt "Ich bin, der ich bin, gehe und sage Deinem Volk, "Ich bin" schickt Dich. Was soviel bedeutet wie der unaussprechliche Name Gottes heißt "Ich bin" was zweifelsohne eine Blasphemie darstellen würde, wenn wir verneinen daß jeder Mensch sein eigener Gott ist.
Zweites Buch Mose / Exodus / Kapitel 3 Absatz 14
In diesem Kontext bezeichnen wir die Aussage Ateh einfach mal als möglicherweise "Ich bin" und dann macht das kabbalistische Kreuz seltsamerweise einen ziemlich großen Sinn, und der Irrglaube der Vergangenheit fällt sozusagen von uns ab.
Ab diesem Moment agieren wir innerhalb des Rituales als oberstes Schöpferprinzip unserer eigenen nunmehr durch einen magischen Kreis begrenzten Realität oder unseres Universums.
Jedenfalls ist in der Abfolge des kabbalistischen Kreuzes eine mittlerweile beträchtliche Formenergie angewachsen, die es einfach einfacher macht, eine gute Schwingung zu erzeugen um dann weiter zu arbeiten, was man nicht unterschätzen sollte.
Bisher habe ich auch nicht die Erfahrung gemacht, das es in irgendeiner Form nachteilig ist mit diesen Formenergien zu arbeiten, es sei denn man fühlt sich immer wieder durch die Symbolik an unliebsame Erfahrungen erinnert, aber selbst dann sollte man vielmehr die Ursache dafür finden und das Ritual beibehalten, denn dadurch versucht dann etwas aus dem Unterbewußtsein Signale zu geben, daß hier in diesem Punkt, noch eine gewisse Unfreiheit existiert, und das sollte Grund genug sein, der Sache auf den Leib zu rücken.
Ich finde es ist eines der besten Rituale zur Einleitung eines magischen Rituales und wird wohl deswegen auch von den meisten Magiern in dieser oder einer leicht abgewandelten Form praktiziert.
Einschließlich den Priestern in der Christlichen Kirche, wobei mir nicht bekannt ist, inwieweit diese sich des Hintergrundes Ihrer Handlungen bewußt sind, oder einfach nur auch dieses Formmuster versuchen für sich nutzbar zu machen.
Ein weiterer Grund dieses Muster zu benutzen, denn ansonsten hätten die Christen es irgendwann für sich alleine gepachtet, und das wollen wir doch nicht wirklich oder.
Wenn ich sage Christen, meine ich in der Regel die Institution Kirche, denn der einzelne Christ verdient in meiner Ansicht genau soviel Respekt in seinem Glauben, wie alle anderen Anhänger von Glaubensgemeinschaften auch.
Ich will auf keinen Fall dem Christen seinen Glauben abspenstig machen, aber es gibt da innerhalb der Institution Kirche den einen oder anderen Punkt, der immer wieder mein Mißfallen erregt. Dies ist aber wohl in den seltensten Fällen die Schuld derer die sich zu Christus bekennen, sondern derer die das für Ihre seltsamen Ziele auszunutzen verstehen. Wenn ich also Das Christentum oder Die Christen erwähne, dann mag dies im Sinne von Christliche Kirche zu verstehen.
Jedem seine Religion, denn an dem Bekenntnis zu Christus ist nicht das geringste auszusetzen, und auch ich achte Teile der Christlichen Lehre als Weise und Erstrebenswert. (Alle Götter sind ein Gott)
Als nächstes folgt Malchuth, was hier für "Das Reich" steht aber auch mit Erde und der materiellen Welt in Ihrer physikalischen Erscheinung interpretiert werden mag. Der Begriff ist natürlich der Kabbala entnommen und heißt dort Ebenfalls "Reich der Erde".
ve läßt sich mit "und" und Geburah mit "Die Kraft" übersetzen.
Gedulah bedeutet soviel wie "Die Herrlichkeit"
Fehlt nur noch "In Ewigkeit" Le Olam und "Amen", welches wir auf "Aum" zurückführen was soviel heißt wie "So sei Es" oder aber auch "ES IST".

Diese Silbe weist uns als zur Schöpfung durch unseren Willen befähigt aus und kennzeichnet uns wie schon gesagt als Schöpfer innerhalb unseres Universums

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