APOKALYPSE
BLÜTENSTAUB
DER TORWEG
DER TRAUM DES TÄNZERS
DIE SPIELUHR
DORT AM FENSTER
EIN ERWACHEN
EINE SYMPHONIE DES DASEINS
GEHEIMES LEBEN
HAUS DER ZEIT
IM ALTEN HAUS IM ANTLITZ DER SONNE
KÜHLES WASSER
LEIDENSCHAFT
LOVE NEVER DIES
NAZARETHS SOHN
NUR FÜR DICH!
TODESENGEL
VERFALL
VERLORENER MOMENT
WELKE CHRYSANTHEMEN


APOKALYPSE
Holy light of dawn is coming. Prince of darkness now retires
Packs of human wolves are howling. Chants of damned by Satan's Fire Fire!
Who`s the one to save your life? Who`s the one to save your life?
The final day - the final battle. Final Judgement's Call
Bleeding souls of Armageddon. Bloodshed plagues us all
Blessed enough to see the light. Blind enough to walk the night
Who`s the one to save your life? Who`s the one to save your life?


BLÜTENSTAUB
Feuchte Luft berührt mein GesichtHier im Nebel der Zeit.
Wo bist Du, daß ich Dich finden kann?Ich sehe, ich höre, ich spüre Dich nicht!
Uns´re Liebe, sie ist wie Blütenstaub im Wind:Verloren, bevor sie beginnt!
Unser Leben ist wie eine Blüte ohne Licht:Verloren, bis es zerbricht!
Ich sehne mich nach Deiner WärmeHier im Nebel der Zeit.
Alle Brücken sind zerbrochen,Die Lichter erloschen und die Kälte befreit!


DER TORWEG
Zu weit ging die Reise, zu hoch war der Preis, gelähmt vom Rausch der Erinnerung.
Der Schutzschleier des Vergessens zerreißt, Ängste gestorben - gnädig verborgen!
Sie leben, sie starren in mein Gesicht.
Den Torweg zurück! Er entgleitet ins Nichts. Wo sind die Stimmen, die liebevoll sangen?
Bin ewig im Kerker der Seele gefangen!
Im Kerker - der Wiege meiner Angst!
Der Kerker - die Wiege meiner Angst!


DER TRAUM DES TÄNZERS
Ausgestoßen und doch vereint. Mit einem Licht, das heller scheint
Als alle Feuer dieser Welt. Bin ich dem Engel gleich, der fällt
Aus höchsten Höhen unserer Nacht Mit Flügeln, gleich dem Ikarus: Aus Wachs
Geschmolzen an der Wärme Deines Herzens
Und tausend Töne, tausend Farben auf meinem Fallen mich begleiten
Und tausend Schmerzen mir bereiten den Altar der Finsternis
Und Diene Seele läßt mich sagen daß nun mein Herz sich suhlt, betrinkt
An Deiner Schönheit, die mir klingt wie Trommeln, die zum Angriff schlage
Und dieses Warten, Schweigen, Streben nach Deinem Blut, nach Deinem Leben
Das mir nicht vergönnet ward und in Dienen starken Armen
Spür´ich Dienen Atem warmen Hauch, der Leben schenkt
Und keine Sehnsucht existiert und tausend Töne, tausend Farben...
Erhöre mich, errette mich, oh bleib bei mir,
ich liebe Dich!


DIE SPIELUHR
In einer Nacht des Träumens ohne Schlaf. Rief mich einer fremden Stimme Klang.
Unter alten Balken, von Schicksal getränkt. Tasten hellwach die Sinne entlang.
Endlos weiter singt die Spieluhr, singt des Lebens Sinfonie
Singt von Freude, singt von Leid, trägt mich hilflos in die Zeit!
Auf den Schwingen meiner Angst. Geführt von einer süßen Melodie,
Dort wo einst die kleine Spieluhr stand und leise ihre schöne Weise sang.
Endlos weiter sing die Spieluhr...


DORT AM FENSTER
In diesem Haus, an einem Fenster steht der Tod Der Tod, der sich nach Leben sehnt
Nach Menschen, die wie Kinder sind nach Menschen, die wie Kinder sind
In diesem Haus, die Kinder in verlass´nen Zimmern voll böser Träume und toten Schimmern
Es sind die Kinder, die sich fürchten und die Kinder, die sterben
Und die Scheiben, sie sind blind so blind, daß sich die Seele sehnt
Dem Tod ganz nah, ganz nah zu sein.Dem Tod, der dort am Fenster lehnt
Ich will zu Dir geh´n. Ich will ganz nahe bei Dir sein
Ich will den Tod ganz nah seh´n. Den Tod, der dort am Fenster steht
In diesem Haus, an einem Fenster steht der Tod. Der Tod, der sich nach Liebe sehnt
Nach Liebe, die nach Menschen riecht nach Menschen, die wie Kinder sind
Und die Scheiben, sie sind blind... Ich werde zu Dir geh´n
Ich werde ganz nah bei Dir sein. Ich werde den Tod ganz nah seh´n
Ich werde dort am Fenster steh´n


EIN ERWACHEN
Auf Morpheus Armen trag` ich Dich. Im Karussell um Deine Seele
Zwei Adlerschwingen breiten sich um Dein Herz und schützen es.
Und wenn Dein Auge nun vermag zu schauen auf mich wie ein Buch.
So lies in mir und lern` mich lieben! Bedau`re mich ... Ich bin verflucht!
Siehe, zwischen Schlaf und Leben. Steht nur dieser kleine Raum -
Die wüste Ehe eines Kusses. Des Menschen längst verlor`ner Traum.
Und schleicht des Nachts wer durch Dein Leben. Die blut`ge Spur im Angesicht
So schreie nicht - Erkenne mich! Ich führe und ich liebe Dich!


EINE SYMPHONIE DES DASEINS
Viel zu lange war ich nur. Eine tragische Figur
In dem Roman, den mein Leben schrieb! Viel zu lange war ich still
Viel zu lange sah ich doch in Dir. Ja nur den Zweck und nicht den Sinn
Nur noch das Ende, Neubeginn. Doch Du warst längst schon fort von mir!
Und nun wieder auf dem Weg auf dem ich verloren ging
Keine Zeit mehr zu verweilen! Nun wache ich in den Ruinen meiner selbst
Im Dunkeln allein, verloren. Und ein Sumpf hemmt meinen Gang
In das Land, in dem der Himmel sich erhebt
Ich lösch` das Feuer und die Glut. Die in mir einst entflammten.
Dein Feuer, in dem Gefühle verbrannten! In dem Gefühle verbrannten!
Dein Feuer, in dem Gefühle verbrannten!


GEHEIMES LEBEN
Abgeschirmt von allen Augen brennt ein Licht
In tiefster Dunkelheit jedoch kein Lächeln und kein Wort von Dir
Dringt je hinab zu mir.
Verdammt, siehst Du denn nicht daß hier drinnen jemand lebt;
Eine Kreatur, die atmet und sich nach Liebe sehnt?
Oh verdammt, merkst Du denn nicht daß tief drinnen etwas existiert;
Ein Mensch, der leise leidet Ein geheimes Leben führt?


HAUS DER ZEIT
Keine Zeit für Dich und mich. Die Einsamkeit verdrängt das Licht
Hier im Haus der Zeit, im Haus der Ewigkeit.
Ein kleiner Schritt für Dich und mich im Spiegel reflektieren sich
Die Strahlen der Zeit, hier im Haus der Ewigkeit.
Im Haus der Zeit.

ICH LIEBE DICH! ICH LIEB` DOCH NUR DICH!!!
Doch schmerzlich muß ich mir gestehen. Daß einen Traum ich nur verfolgt.
In dieser Hoffnung bleib` ich liegen. Die Lider fest verschlossen, nur
Ein Morgen darf es niemals geben. Da Du, mein Traum, gegangen wärst!
So darf ich denn erwachen, erst. Nachdem auch Du mich liebst im Leben!
IM LEBEN!!!


IM ALTEN HAUS
Draußen schneit es vernichtend, die Geliebte spielt Klavier.
Und die dunkle Stadt liegt da. Wie ein verlassener Friedhof.
Die Geliebte spielt einen Todesmarsch und ich frage michverwundert;
Warum spielt sie einen Todesmarsch? Und es schneit wie auf einem Friedhof.
Sie weint, und fällt über die Tasten und seufzt in tiefem Wahn.
Im Mißakkord verstummt das Klavier und es scheint wie auf einem Friedhof.
Und ich weine auch, und zitternd. Fahre ich durch ihr Haar.
Die Stadt liegt verlassen da. Und es schneit wie auf einem Friedhof.


IM ANTLITZ DER SONNE
Eine unsichtbare Wand trennte Dich von mir. Mauern aus Glas verbargen Dein Gesicht
Wir waren gefangen im Kerker des Seins. Ich rief Deinen Namen, doch Du hörtest mich nicht!
Wir fliehen! Wir fliehen! Wir fliehen, fliehen dank Deiner Macht
Du führst mich bei der Hand. Deine Augen, sie sind die Sterne der Nacht
Dein Antlitz ist die Sonne des Tags.


KÜHLES WASSER
Der Traum von kühlem Wasser: Ich seh´den Regen in Dienen Augen!
Auf stahlgestützten Armen ruht der See der Tränen, Der Strom des Vergessens.
Ein Garten, wo man nicht liegen kann, doch wo das Leben flutet,
Wie die Luft im Himmel, wie kühles Wasser im Meer
Mit meiner Hand fange ich die fahle Träne auf, die wie ein Stück Kristall
In Regenbogenfarben schillert und berge sie, dem Sonnenlichte fern,
In meinem Herz! Rosenleid
Der leuchtende Schein zeichnet die Blätter der Rose.
Dornen zerkratzten meine Gefühle.
Das Blut, das geflossen, versickert im Grund.
Geschlossen wartet die Blüte, sich meinen Blicken zu öffnen.


LEIDENSCHAFT
Dein Bild ist wie von Rauch umhüllt. Meine Augen schau´n auf Dich
Zärtlich, grausam, träumerisch. Im Spiegelbild erkennst Du mich.
Doch bete ich Dich an. Meine Große Leidenschaft
Götzenbildnis meines Herzens. Bote aus der Ewigkeit.
Doch bete ich Dich an. Meine Liebe, meine Lust
Du durchströmst mein Leben, gleich. Dem Engel der Unsterblichkeit.


LOVE NEVER DIES
Liebe stirbt nie! I´m sure that I know you
It even seems like centuries. Perhaps we know each other for a million years now
Maybe I met you long before the human race. But today I feel like I saw you the first time.
Love never dies!
Why don´t you believe me. It is so hard to explain
Centuries have passed, my life was cold and empty. Now I´m back again and everything is strange
But one thing´s still true: Our love will last forever!
Love never dies!
Now we are together. And no power in this world
Will ever have the might to come again between us. Our life will start from now on to forever
Once again we´ll fly together into infinity! Love never dies!


NAZARETHS SOHN
Aus tiefsten Tiefen ruf ich Dich.Deine Wahrheit ist mein Sein
Unser Wissen ist die Macht.....MACHT
Ist es nicht schön? Nazareths Sohn
Deinen Namen rufe ich! Nazareths Sohn
Sag´, hörst Du mich? Nazareths Sohn
Dein toter Leib verfault zu Nichts! Du falscher Prophet!
Ich weiß genau, Du hörst mich nicht! Eine Symphonie des Daseins
Viel zu lange war ich nur. Eine tragische Figur
In dem Roman, den mein Leben schrieb! Viel zu lange stand ich still
Viel zu lange sah ich doch in Dir. Ja nur den Zweck und nicht den Sinn
Nur noch das Ende, Neubeginn. Doch Du warst längst schon fort von mir!
Und nun wieder auf dem Weg. Auf dem ich verloren ging.
Keine Zeit mehr zu verweilen! Nun wache ich in den Ruinen meiner selbst
Im Dunkeln allein, verloren und ein Sumpf hemmt meinen Gang
In das Land, in dem der Himmel sich erhebt. Ich lösch´ das Feuer und die Glut
Die in mir einst entflammten. Dein Feuer, in dem Gefühle verbrannten!
In dem Gefühle verbrannten!
Dein Feuer, in dem Gefühle verbrannten!


NUR FÜR DICH!
Weggewischt, wie eine Träne, gweint aus Deinem Auge. Bevor sie noch den Weg zu Deinem Herzen fand.
Ausradiert, wie falsche Worte auf weißem Blatt Papier. Doch nur für Dich sind diese Zeilen,
Denn wenn die Zeit die Wunden heilt, Will ich trotzen den Gezeiten,
Wie Felsen, der die Wogen bricht! Und nur für Dich sind diese Worte
Und nur zu Dir führt mich der Weg, Auf dem ich reisen kann in Träumen
Durch Felsen, hin zum Sonnenlicht!
Ausrangiert, wie eine Puppe; in einer Truhe längst verstaubt, bevor sie noch den Weg in Deine Arme fand.
Die Seiten sind verbrannt, im Drehbuch meines Seins, in dem nichts weiter als doch nur mein Leben stand.
Doch nur für Dich sind diese Zeilen, denn wenn die Zeit die Wunden heilt,
Will ich trotzen den Gezeiten, auch wenn die Woge mich zerbricht!
Und nur für Dich sind diese Worte, denn es führt kein Weg zu Dir,
Auf dem ich reisen kann im Leben; so bleib' ich fern dem Sonnenlicht!


TODESENGEL
Ein kalter Blitz durchbricht das Dunkel, ich hör das Klopfen Deines Herzens
Die Nacht ist eine Synfonie aus Vogelschrei und kaltem Wind
Der Todesengel schleicht vorüber, von Häusertüren rinnt das Blut
Die Stille, sie ist fast vollkommen, nur in der Ferne weint ein Kind.
Ich wollte singen von der Grausamkeit, als sei sie nur ein Wiegenlied
Wollte sigen wie ein Minnesäger, der klälich unterm Fenster steht
In der einen Hand halte ich die Laute, Tränen rinnen über Augen
In der and´ren Hand, da blitzt die Klinge - ich zög´re noch, doch ich zeig risse!


VERFALL
In Worten schwer läßt sich nur sagen, wie schwarz die Nacht sein kann,
Wie dunkel schon ein milder Abend, wenn Leere mich umgiebt.
Das Nichts - obgleich nicht existiert - doch mächtiger als jedes Sein,
Wie kann das Sein sein, wenn das Nichts nicht ist?
Geräusche dringen aus dem Innern - von fern eine Melodie:
Ein Klavier klagt süß.
Doch bitter bleibt Geschmack an meiner Zunge kleben,
Geschmack so fremd, so fremd wie Blumen auf Gräbern.
Der Heiden Mythen weh`n, durch Marmormund gesprochen.
Geister alten Glaubens huschen, jammern immer noch,
Um überwachs`nen Tempel und Altar zerbrochen,
Baumbewachs`nes Hügelgrab und grauen Steinring hoch.
Und Ruin ist geprägt auf meine Türme und Mauern!
Zu grau, um zu verblassen, und zu mächtig, nicht zu dauern.
Er erzählt nicht vom Verfall des Sturmes und der Zeit,
Doch vom Schiffbruch der Liebe ihrer einz`gen Herrlichkeit.

VERLORENER MOMENT
Über diesen alten Plätzen ruht ein Zauber und schwarze Vögel ziehen ihre Kreise.
Doch nur das Fliegen lernen wollten wir, als jemand brach die Flügel uns entzwei.
Als wir nach Jahren wiederkehrten und diese Orte plötzlich still und leer,
In unseren Köpfen sich Gewißheit formte, daß wir das Leben hier ja nur geträumt!
Und alt und müde sitzen wir in Räumen, die das Licht nicht kennen.
Deine Worte sind nicht mehr bei mir - Wer weiß, ob sie es jemals waren?
Und alt und müde weine ich in Träumen, die kein morgen kennen.
Doch irgendwann kommt der Moment, da Licht durch unsre Schatten fließt!
Ich weiß noch, wie uns Flügel wuchsen und keine Grenze uns zu hoch erschien.
Doch nur das Fliegen lernen wollten wir, als wir merkten, daß kein Ziel wir hatten.
Und als die Jahre wiederkehrten, in unseren Köpfen sich Erinn'rung formte.
Da saßen wir an den geheimen Orten und weinten um den Zauber, der verloren ging.


WELKE CHRYSANTHEMEN
Mir kam der Tag nicht, der mich sagen hieß. Du könntest anderst nicht als irdisch sein
Du gleichst ihm allzusehr, dem Pardies und dem, was man als ewig glaubt allein.
Doch heute abend in der Luft, die strich feucht durch den leeren Park hab ich´s gespürt
Den erdigen Duft der Astern, der entwich und an die welken Chrysanthemen rührt.
Du kannst sterben und ich liebe Dich! Du kannst sterben, und ich liebe Dich!

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